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Wie man ja sicher schon gemerkt hat, gefällt mir mein Leben im Wurmloch sehr gut. Es gibt eigentlich immer was zu tun und mit ein wenig Eigeninitiative wird einem auch nicht langweilig. PVE, PVP, ISK-Verdienen und -Verlieren gehen für mich im Wurmloch nahtlos ineinander über. Müsste ich nicht hin und wieder meine PI-Produkte verkaufen, würde man mich im High-Sec  gar nicht mehr sehen.

Diese Woche gab es aber einen guten Grund, das Loch zu verlassen und mal wieder ein paar alte Bekannte zu besuchen.

Die EMSIs hatten wieder einmal zu ihrem M4N-Event geladen und für dieses Mal etwas Neues geplant. Denn statt der üblichen Level 4 wollten sie jetzt auch Burner-Missionen angehen. Und da ich mich alleine noch nicht an diese Elite-Piraten herangetraut habe, wollte ich diese Gelegenheit nutzen und erste Erfahrungen im Schutz einer Gruppe machen.

Um an dem Event teilzunehmen, war allerdings ein wenig Vorbereitung nötig. Denn die Anomalien, in denen sich diese Burner aufhalten, können nur mit „kleinen“ Schiffen angeflogen werden. Und davon hatte ich im M4N-System Sasoutikh einfach noch keine bereitstehen. Darum musste ich am Mittwoch erst mal ein wenig in Amarr einkaufen gehen. Und da ich viel Schlimmes über die Burner gehört hatte, kaufte ich lieber ein paar Schiffe mehr.

12 Fregatten für das M4N Burner Event

sicher ist sicher

Gut vorbereitet gesellte ich mich dann am Donnerstag zur Flotte, bereit ein paar Elite-Piraten aus ihren Schiffen zu schießen. Doch vor der Elite kümmerten wir uns erst noch um das „Fußvolk“. Mit der beim M4N üblichen Übermacht (ca. 15 Schlachtschiffe) fegten wir durch etliche Level 4 Missionen und produzierten für die zwei Noobs des Abends einige ISK. Dabei nutzte ich die Gelegenheit und flog mal wieder meinen Kolkraben (Namensgeber des Blogs).

Für den zweiten Teil des Events wechselte ich dann in eine Logistik-Fregatte mit der festen Absicht, meine Flottenkameraden am Leben und unsere Verluste gering zu halten.  Was trotz einer ganzen Flotte mit vier Logistik-Piloten gar nicht so einfach war. Die Burner teilten nämlich ordentlich Schaden aus und einige der Fregatten erlitten sogar Schaden an ihrer Struktur, bevor wir sie reparieren konnten. Zu Schiffsverlusten kam es aber nicht und die Übermacht der Flotte machte kurzen Prozess mit den Burnern, sobald wir sie zu fassen kriegten.

Leider war die Loot-Fee an dem Abend etwas geizig und nur einer der Elite-Piraten ließ ein wertvolles Modul in seinem Wrack zurück. Aber auch ohne dicken Loot hatte wir unseren Spaß. Die Stimmung im TS war gut und unser FC: DerElite Teufel führte uns routiniert durch den Abend. Ich war am Ende froh, mal ein paar Burner aus der Nähe gesehen zu haben. Und ich habe wirklich Respekt vor den Kapselpiloten, die diese Gegner alleine bezwingen.

Der kleine Ausflug aus dem Wurmloch hatte sich wirklich gelohnt.

Einen Ausflug in der realen Welt habe ich am Samstag nach Köln unternommen. Mogandi hatte zum zweiten EVE Cologne Spielertreffen eingeladen und da wollte ich wieder dabei sein. Wie schon beim ersten Treffen war die Stimmung super. Es wurde viel erzählt, diskutiert und gelacht. Einige der Teilnehmer kannte ich schon vom ersten Treffen und konnte an die letzten Gespräche wieder anknüpfen. Aber auch mit den „neuen“ Teilnehmern kam ich schnell ins Gespräch. Besonders habe ich mich gefreut, Lotky und Die Podlinge kennen zu lernen. Ich finde es immer klasse, auch mal die Gesichter zu den Blogs zu kennen, die ich so lese.

Die Teilnehmer kamen wieder aus allen Teilen New Edens. Es gab High-Sec Carebears, Low-Sec Piraten, Wurmlochbewohner und Null-Sec-Allianzler.

Vielen Dank an dieser Stelle noch einmal an Mogandi und alle Teilnehmer für den schönen Abend. Ich freu mich schon auf das nächste Mal.